Schachmatt in der DeKantine – Das erste Deka-Blitz-Schachturnier
Am Donnerstagabend letzte Woche wurde in der DeKantine nicht gegessen, sondern gedroht und auch geschlagen: Das erste DekaBank-Schachturnier fand statt! Neben einem bunten Feld aus Hobby-Großmeistern und passionierten Brett-“Cowboys“ aus der Deka waren sogar externe Betriebssportgemeinschaften am Start. Mit 44 Teilnehmern von absoluten Anfängern bis hin zu Zweitliga-Größen war für jeden ein passender Gegner garantiert.
Ab 17:30 Uhr wurde eifrig gestärkt – zur Not auch am Getränk – schließlich sagt man ja, Schach ist ein Sport, bei dem man nicht nur Haare, sondern auch Nerven lassen kann. Die Turniergruppen wurden zusammengestellt, und um 18 Uhr wurde nach einer kurzen Ansprache das berühmte „Bauernopfer frei!“ (…oder so ähnlich) ausgerufen.
Gespielt wurde in vier 11er-Gruppen. Damit auch wirklich keine Minute Langeweile aufkommt, hatten die Spieler pro Partie exakt drei Minuten auf der Uhr – mit immerhin 2 Sekunden Bonus pro Zug. Wer beim Blitzschach also die Züge nicht im Schlaf kennt, durfte sich auf die ein oder andere Schweißperle einstellen.
Nach 2,5 Stunden und 10 rasanten Partien stand fest, wer nun als Deka-Schach-Titan in die Geschichte eingeht:
• A-Turnier: Hier teilten sich der Internationale Meister Sven Telljohann (Deka) und FIDE-Meister Amir Rezazadeh (Fraport) brüderlich den ersten Platz, nachdem auch ihr direktes Duell unentschieden ausging. Es muss also ziemlich freundschaftlich zugegangen sein! Dritter wurde Patrick Burkart (Deka), der sich ebenfalls über einen kleinen Preis freuen konnte.
• B-Turnier: Hier gab es mit 8 Punkten einen alleinigen Sieger (Markus Wilke, Deutsche Börse). Dicht auf den Fersen: Alexander Diehm (Deka) und Gerd Densing (Bundesbank), die ebenso sportlich wie ehrgeizig um die Krone kämpften.
• C-Turnier: Besonders spannend, denn Christoph Xu (Deka) setzte sich knapp vor Khayot Khalimov (DZ Bank) durch – der direkte Vergleich gab bei gleicher Punktzahl den Ausschlag. Robert Nguyen (d-fine) vervollständigte mit nur einem halben Zähler Rückstand als Dritter das Podest.
• D-Turnier (Deka-Anfänger): Svetlana Sandak setzte sich mit beeindruckenden 9,5 Punkten durch und ließ Jan Spiess und Max Haselwander (beide 8 Punkte) kaum eine Chance. Übrigens: Von vier mutigen Damen im Teilnehmerfeld holte sie hier das Maximum heraus!
Teamwertung: “Heimvorteil? Nie gehört!”, sagte vermutlich niemand bei der Deka – denn wir konnten mit 30 Punkten ganz oben aufs Mannschaftspodest klettern, gefolgt von Fraport (22) und der Bundesbank (19). Gewertet wurden jeweils die 4 Punktbesten je Betriebssportgruppe.
Fazit: Deutlich mehr Teilnehmende als erwartet, Zeitnot, Spannung bis zur letzten Sekunde – und alle waren sich einig: Wir wollen eine Wiederholung! Intern wie extern wurde schon auf das nächste Turnier gesetzt.
Der eigentliche Gewinner? Die kleine Betriebssportgruppe Schach der Deka, die plötzlich feststellt: “Ach, so viele Talente gibt es bei uns?” Für die nächste Deutsche Meisterschaft im Juni treten wir zum ersten Mal gleich mit zwei Teams an – das Turnier war also nicht nur ein voller Erfolg, sondern auch für den internen Talentscout eine echte Wundertüte!
Und nicht zu vergessen: Ein großes Dankeschön an Peter Ortinau, der das gesamte Turnier nicht nur geplant, sondern auch vor Ort mit viel Engagement und Leidenschaft organisiert und moderiert hat!
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